Autor: Wolfgang

  • Maria zum Berg – Eine Wallfahrtskirche mit Jukebox

    Maria zum Berg – Eine Wallfahrtskirche mit Jukebox

    Vergangenes Wochenende besuchte ich mit meiner Partnerin einige Orte am Bodensee. Dabei stießen wir in Meersburg auf die Wallfahrtskirche Maria zum Berg. Das Besondere in dieser hellen, freundlichen Kirche war eine Miniaturorgel. Für einen Euro konnte man sich einen „Song“ aussuchen, Und es waren viele schöne Lieder dabei. Wurlitzer hätte wohl seine Freude gehabt! Auf alle Fälle war auch unser Spieltrieb geweckt.

    Am Schluss entzündeten wir noch eine Kerze und dankten für die gute Zeit, die wir an diesem Wochenende hatten.

  • Torball – Trainings-Turnier am 17. Januar 2026

    Torball – Trainings-Turnier am 17. Januar 2026

    Am 17. Januar trafen wir uns zu einem kleinen Turnier in unserer Trainingshalle. Drei Mannschaften, Augsburg 1, Augsburg 2 und ein Team aus Vorarlberg, traten gegeneinander an. Augsburg 1 machte schließlich das Rennen.

    Ein gemeinsames Mittagessen in der Gaststätte „Bayrischer Löwe“ rundete die Sache schließlich ab. Ein besonderer Dank gilt der Mannschaft aus Vorarlberg für die weite Anreise.

    Torball ist eine inklusive Sportart für Blinde und Sehbehinderte, bei der auch Menschen ohne eine Seheinschränkung mitspielen können. Weitere Informationen gibt es hier

  • Art in the Dark wieder in Untermeitingen

    Am 9. Januar 2026 trafen wir uns im zweiten Jahr in Folge zu einer Dunkellesung in der Bücherei in Untermeitingen. Anne las ein Gedicht von Klaus in Blindenschrift vor. Ich steuerte die Episode „Später Schulbesuch“ aus der Reihe „Gerd und seine Abenteuer“ bei. Außerdem durfte ich noch das erste Kapitel aus „Der Sittinger“ vortragen.

    Es fand sich ein freundliches und interessiertes Publikum ein, das im Anschluss viele Fragen stellte. Auch aus Landsberg und Schwabmünchen waren Freunde der Literatur angereist.

    Während der Veranstaltung trugen die Zuhörer Dunkelbrillen, was sicherlich zu einer etwas anderen, vielleicht intensiveren Wahrnehmung führte.

    Es zeigte sich, dass sich schon mit den Dunkelbrillen/Schlafmasken eine Veranstaltung im Dunkeln realisieren lässt. In der Regel ist es nämlich eher schwierig, einen Raum vollständig abzudunkeln.

    Vielen Dank an das Team rund um die Bücherei in Untermeitingen, das diesen gelungenen Abend wieder möglich gemacht hat. Ich freue mich schon auf das nächste Literatur-Event!

  • Goethe in Leipzig

    Goethe in Leipzig

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    Johann Wolfgang von Goethe studierte von 1765 bis 1768 Rechtswissenschaften in Leipzig. Weitaus intensiver als mit seinem Studium beschäftigte er sich jedoch mit Philosophie, Kunst und Literatur. In diese Zeit fallen auch erste Veröffentlichungen. 1768 zwang ihn eine schwere Krankheit zur Rückkehr nach Frankfurt.

    Mit schöner Regelmäßigkeit nahm Goethe auch den ein oder anderen Schoppen in Auerbachs Keller zu sich. Noch heute ist die Kellergaststätte im Herzen der Stadt eine gute Adresse für ein wohlschmeckendes Mal und ein paar Gläser.

  • Was kümmert’s, wenn mich die Hunde anbellen

    Was kümmert’s, wenn mich die Hunde anbellen

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    Wenn man kritisiert wird, sollte man sich vielleicht schon anschauen, wer einen da angeht. Dann kann man sich ja noch immer überlegen, was man mit der Kritik anfängt.

    Schmerzhafte Kritik kann auch etwas Positives an sich haben: Vielleicht kann man sich fragen, warum einen genau diese Kritik so trifft. Das könnte doch ein Erkenntnisgewinn sein.

  • Die Götter und die Fleißigen

    Die Götter und die Fleißigen

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    Zumindest meiner Erfahrung nach deckt sich das. Die Götter geben nur den Fleißigen. Gut, vielleicht sollte man nicht „nur“, sondern „eher den Fleißigen“ sagen. Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott. Wenn du dich bewegst, etwas voranbringst, dann ist der Erfolg auf alle Fälle wahrscheinlicher.

    Also, faul sein rentiert sich wohl eher nicht so.

  • Torball in Augsburg

    Torball in Augsburg

    Was ist Torball?

    Torball gehört zu den etabliertesten Hallenballsportarten für blinde und sehbehinderte Menschen. Auf einem 16 m langen und 7 m breiten Spielfeld sitzen
    sich zwei Mannschaften, die jeweils aus drei Spieler*innen bestehen, gegenüber. Jede Mannschaft versucht, das 7-m-breite Tor zu verteidigen bzw. den Ball
    in das Tor der gegnerischen Mannschaft zu werfen. In der Mitte befinden sich in einer Höhe von 40 cm drei Leinen, die der Ball nicht berühren darf. Der Ball ist etwa so groß wie ein Fußball und wiegt 450 g. Kleine Metallringe im Inneren des Balles sorgen dafür, dass die Spieler*innen die Bewegungen des Balles hören und somit verfolgen können.

    Um gleiche Bedingungen für alle zu schaffen, tragen die Spieler*innen Dunkelbrillen. Seit einiger Zeit ist Torball inklusiv; d.h. auch sehende Spieler*innen können am Spiel teilnehmen.

    Wie kannst du uns helfen?

    Um unseren Trainingsbetrieb aufrecht zu erhalten und erfolgreich an Turnieren teilnehmen zu können, suchen wir

    – Mitspieler*innen (Menschen mit oder ohne Seheinschränkung)

    – Helfer*innen, die uns Bälle zureichen

    So erreichst du uns

    Unser Training findet statt:

    Donnerstag, 18:00 – 19:30 Uhr

    Turnhalle des Förderzentrums Hören

    Sommestraße 70, 86156 Augsburg

    Kein Trainingsbetrieb während der Schulferien und an schulfreien Tagen!

    Um bei uns mitzumachen, musst du nicht „der Sportler des Jahres“ sein. Bei uns stehen die Freude am Spiel und die Bewegung im Vordergrund.

    Wenn wir dein Interesse an unserer Sportart geweckt haben, wende dich bitte zunächst an:

    Wolfgang Böhme

    E-Mail: wolfgang.boehme1@gmx.net

    Tel.: 01728225669

  • Maria Knotenlöserin

    Maria Knotenlöserin

    Maria Knotenlöserin in Augsburg

    Am 24. Mai 2025 besuchten wir eine Maiandacht in der Kirche St. Peter am Perlach in Augsburg.

    Das Besondere in dieser Kirche ist das Bild Marias als Knotenlöserin.

    Ich finde den Gedanken sehr schön, dass uns Maria beim Lösen unserer Knoten hilft. Diakon Schmidt wies darauf hin, dass die Kirche ganztags geöffnet ist. Also, wir können mit unseren Knoten dort hingehen und um Lösung bitten!

  • Was ist Art in the Dark?

    Art in the Dark entstand im Jahr 2007 als ein literarisch-musikalisches Projekt. Ausgedacht haben sich das Ganze meine Freunde Andreas Ilic, Christian Hupf und ich. Zusammen mit dem Gitarristen Andreas Ilic trat ich in den folgenden Jahren mit musikalischen Dunkellesungen aus dem Roman „Mein Name sei Gantenbein“ von Max Frisch an verschiedenen Orten auf. Anlässlich der Aufnahme eines Demos, bei der uns Christian Hupf maßgeblich unterstützte, gaben wir dem Kind endlich einen Namen: Art in the Dark war geboren!

    Aus verschiedenen Gründen fand dieses erste Projekt schließlich ein Ende; am Schluss haben wir den Gantenbein bei einer Dunkellesung in der „Blinden Kuh“ aber dann doch noch nach Zürich zurückgebracht.

    Und so geschah dann einige Jahre nichts mit Art in the Dark, bis ich es mir doch noch anders überlegt habe: Das Finden, das Erarbeiten, das Üben von Texten macht mir noch immer so einen Spaß. Die gemeinsamen Aktionen, die Reaktionen der Zuhörer im Dunkeln, die Spannung und nicht zuletzt die Gags – auf all das will ich auch zukünftig nicht verzichten.

    Ich bin gespannt, in welche Richtung sich Art in the Dark entwickelt. Vieles ist möglich: gemeinsame Lesungen mit anderen Vortragenden, mit Musikern, die Mitwirkung in anderen Medienprojekten, Events im Dunkeln oder – warum eigentlich nicht – auch im Hellen.

    Denkbar ist so vieles! Wenn ihr mitmachen wollt, wenn ihr Ideen habt oder wenn ihr mal eine Dunkellesung erleben oder anbieten möchtet, dann meldet euch doch einfach!