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Max Frisch wurde am 15.05.1911 in Zürich geboren.
Das Foto zeigt sein Geburtshaus.
Er studierte Germanistik und später Architektur.
Zu seinen wichtigsten Werken zählen:
Die chinesische Mauer, Drama (1947),
Stiller, Roman (1954),
Mein Name sei Gantenbein, Roman (1964),
Schweiz ohne Armee (1984).
Am 04.04.1991 verstarb er in Zürich.
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In unserer heutigen lauten Zeit rückt wirkliches Zuhören viel zu oft in den
Hintergrund;
es wird von schnelllebigen visuellen Reizen verdrängt. Dabei lassen sich
doch über das
Ohr Informationen viel intensiver und nachhaltiger aufnehmen
Bei einer
Dunkellesung konnten wir beeindruckten Gästen ein ganz besonderes Erlebnis
bieten
und auch eigene Erfahrungen sammeln. Die Dunkelheit und das Angewiesensein
auf
das Gehör lösen sicher unterschiedlichste Empfindungen und Wahrnehmungen
bei
denjenigen aus, die sich darauf einlassen.
Die Lesung mit musikalischen Beiträgen unterschiedlichster Epochen und
Stilrichtungen, auch eigenen Kompositionen und Improvisationen, dauert etwa
1 1/2 Stunden. Im günstigen Fall findet sie in einem völlig abgedunkelten Raum
statt.
Gerne lesen und spielen wir auch für Sie, ob in kleiner Runde oder vor vollbesetzten Rängen.
In dem Roman "Mein Name sei Gantenbein" lässt Max Frisch seine Hauptperson,
Theo
Gantenbein, in verschiedene Rollen schlüpfen. Unter anderem auch in die des
Blinden.
Gantenbein spielt, zumindest vorübergehend, einen Blinden, um sein
Gegenüber
wirklich kennen zu lernen; ein Gegenüber, das glaubt, auf Verstellung vor
einem
Blinden verzichten zu können und sich so natürlich wie sonst nie gibt. Oder
ein
Gegenüber, das gerne eine andere Rolle vor dem Blinden ausprobieren
will.
Gantenbein lässt dem anderen die gewählte Rolle, durchschaut ihn aber, weil
er ja
den Blinden nur spielt.
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